Einsamkeit ist nicht gleich Einsamkeit – unseen

Einsamkeit ist nicht gleich Einsamkeit
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Einsamkeit ist ein Gefühl, das für die meisten Menschen schmerzhaft ist. Es kann sich traurig, leer, manchmal sogar hoffnungslos anfühlen.
Oft entsteht es, wenn man merkt: Ich habe weniger Kontakte und weniger erfüllte Beziehungen, als ich mir das eigentlich wünschen würde.
Es gibt verschiedene Arten von Einsamkeit: soziale und emotionale.
Soziale Einsamkeit bedeutet:
Man wünscht sich mehr Kontakte und Freund*innenschaften. Dabei geht es vor allem darum, einfach mehr Menschen im Umfeld zu haben und nicht unbedingt darum, dass sie alle unsere Erwartungen an zwischenmenschliche Beziehungen komplett erfüllen.
Emotionale Einsamkeit bedeutet:
Es gibt Menschen im Umfeld, aber keine echte Nähe. Keine vertrauten, engen Beziehungen, in denen man sich wirklich gesehen und verbunden fühlt. Niemanden, bei dem man sich sogar um 2 Uhr nachts melden würde.
Kurz gesagt:
Soziale Einsamkeit beschreibt eher den Mangel an Netzwerk, also an Freund*innen, Bekannten oder Gemeinschaft.
Emotionale Einsamkeit beschreibt den Mangel an Tiefe, also an echter Nähe, Vertrautheit und Bindung.
Natürlich ist das nicht immer so einfach zu trennen. Es kann aber helfen, für sich zu erkennen, was genau einem gerade fehlt. Denn dann kann man sich dementsprechend entweder mehr auf sehr enge Freund*innenschaften, romantische Beziehungen oder eher auf Freund*innen mit ähnlichen Hobbys konzentrieren, um das auszugleichen, was einem gerade fehlt.
Fakt ist:
Einsamkeit, egal welcher Art, kann krank machen. Denn sie bleibt nicht nur im Kopf. Sie wirkt sich auch auf den Körper aus.
Einsamkeit gilt als gesundheitsschädlich. Das Ausmaß ist vergleichbar mit 15 Zigaretten am Tag.
Chronische Einsamkeit erhöht außerdem den Stresshormonspiegel. Darunter kann das Immunsystem leiden und der Körper wird anfälliger für Krankheiten.
Wichtig ist:
Sich einsam zu fühlen ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist eher ein Warnsignal. Ein Zeichen des Körpers, dass etwas fehlt, was wir dringend brauchen: Verbindung. Deswegen sollten wir es ernst nehmen.


